Autofahren mit Kindern – entspannt und stressfrei

Reisen an weit entfernte Urlaubsziele, der Wochenend-Trip zu Oma und Opa, der Ausflug am Sonntag ins Abenteuerland – und dann kommen der Stau, die Reifenpanne oder sonstige unbeliebte Unterbrechungen. Wer kennt es nicht, dass dann der Nachwuchs auf der Rückbank maulig wird – die Frage: „Wann sind wir denn endlich da?“ kennt wohl jeder, der einmal mit Kindern eine längere Autofahrt unternommen hat. Da ist Einfallsreichtum gefragt, eine gut gefüllte Spielebox und viel Geduld. Der Phantasie der Leserin / des Lesers sind keine Grenzen gesetzt, und meist wissen die Eltern am besten, wie sie mit ihrem Nachwuchs umgehen müssen, dennoch können die folgenden Tipps und Tricks hilfreich sein.

Sorge für eine bequeme Sitzgelegenheiten

Wenn der (Kinder-)Sitz nicht richtig passt, der Gurt zu eng ist oder die Kleidung zwickt und zwackt, ist die Geduld der kleinen Fahrgäste schnell erschöpft und Quengeleien sind vorprogrammiert. Also heißt es zunächst, altersgerechte Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Dank Internet können Kindersitze von hochwertigen Marken wie zum Beispiel Audi günstig gekauft werden. Durch Flüsterpropaganda anderer Eltern in ähnlicher Situation lässt sich bestimmt auch das jeweils passende Modell finden.

Leichte, gut sitzende Kleidung im der jeweiligen Jahreszeit angepassten Zwiebelschalensystem erleichtert die Reaktion auf sich ändernde Außentemperaturen und verhilft zu einem auch im übertragenen Sinn guten Klima im Fahrzeug.
Noch ein Vorteil richtig passender Sitzmöglichkeiten: Kinder – besonders Kleinkinder – schlafen im Auto gerne und viel. Unbequeme Sitze verhindern dies, bequeme Sitze hingegen fördern die Schlafphasen und bescheren besonders der Fahrerin / dem Fahrer die Ruhe, die sie / er braucht, um sicher und zügig das Ziel zu erreichen.

Planung ist alles

Staus lassen sich oft vermeiden, indem man die Fahrtzeiten gut plant. Auch eine Nachtfahrt mit Kindern ist bei guter Vorbereitung kein Problem, sorgt aber durchaus für ein schnelleres Erreichen des Ziels durch die Ausnutzung freier Strecken. Bei der Fahrt in den Urlaub lassen sich Ziele so aussuchen, dass eine Ankunft am frühen Morgen kein Problem ist. Eine entsprechende Pausenplanung hilft auch, das Ziel zu einer passenderen Zeit zu erreichen, falls feste Anreisezeiten nicht zu umgehen sind.
Ausreichend Proviant und Zeit sind weitere Gegenstände einer guten Planung. Verlasse doch einmal die Autobahn und schaue, was die Gegend für dich und die Kleinen zu bieten hat. Vielleicht liegt ein kleiner Wildpark am Weg oder ein Bach, in den man die Füße stellen kann? Entsprechende Pausen entspannen, sorgen für Schlafbedürfnis bei entsprechender Beschäftigung und verhelfen so zu einer entspannten nächsten Etappe.

Ablenkung lässt die Zeit vergehen

Es gibt einige Möglichkeiten sich bei der Autofahrt abzulenken. Geschichten erzählen auf eine etwas andere Art zum Beispiel: Einer der Passagiere beginnt mit einem Wort, der nächste nimmt es auf und fügt ein weiteres an und so fort – die Geschichte, die so entsteht, ist garantiert neu, bringt Spaß und Ablenkung und bezieht alle Mitfahrer ein.

Wer mag, kann auch singend dem Ziel entgegenfahren. Vielleicht spielt ja jemand Gitarre und begleitet?
Für die ganz Kleinen gehören der Lieblingsteddy oder die Schlafdecke natürlich zur Grundausstattung für die Reise. Noch etwas: bei Mahlzeiten während der Fahrt kann schnell etwas daneben gehen, deshalb ist es durch aus angebracht, bequeme Kleidung zum Wechseln griffbereit zu haben. So erreichst du mit deinem Nachwuchs nicht nur entspannt das Ziel, sondern kommst auch in präsentabler Form an.

Gute Fahrt!

Timo
Über Timo 39 Artikel
Ich bin ein begeisterter Autofan und drehe mich nach lauten/schnellen/schicken Autos um. Wenn ich etwas am Auto mache, dann am liebsten in kompletter Eigenregie. Außerdem putze ich mein Auto auch an den Stellen, die keiner sieht. ;-)

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